
interessante Idee mit Schwächen in der Umsetzung

Ich bin ohne große Erwartungen an den zweiten Band gegangen, da ich am Auftakt ja doch einige Kritikpunkte hatte, ich war aber trotzdem neugierig, wie es ausgehen würde. Der Abschluss war nicht schlecht, hat mich aber auch nicht komplett überzeugt.

Das Neinhon mochte ich, die Schlangeweile nicht. Das Klugscheißerchen klang sehr vielversprechend…

Jasper und Abbie sind die Hauptfiguren dieses Buches. Beide kamen bereits im Vorgänger-Band vor. Besonders auf Jaspers Geschichte war ich gespannt, der Cameron im ersten Teil als seinen Doppelgänger ans College gebracht hat. Nur seine Motive dafür bleiben im Dunklen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Und vermutlich nicht das letzte, obwohl mich die Geschichte nicht so richtig packen konnte…

Ich bin dem Kinderalter schon eine Weile entwachsen, vielleicht ist es für die Zielgruppe also spannender oder lustiger. Ich fand die Geschichte nett zum Nebenbeihören, sie hat mich jetzt aber nicht total begeistert. Es stecken ganz schöne Ideen drin, weite Strecken sind recht ruhig, Spannung kommt erst spät auf.

Die Kombination aus Titel und Klappentext (unsafe, aus der Heimat geflohen, darf nicht über die Wahrheit sprechen) weckt bereits bestimmte Vorstellungen, in welche Richtung sich das Buch entwickeln könnte. Allerdings ist die Geschichte nur die Einleitung dorthin…

Ich war gespannt auf den zweiten Band, weil im Auftakt doch manches noch sehr blass blieb. Nun gibt es auf jeden Fall mehr Einblicke zu der Lebensweise der Gestaltwandler.

Mir hat das Buch beim Lesen viel Spaß gemacht. Wenn ich hinterher genauer über das eine oder andere nachdenke, fallen dann aber doch noch mehr Kritikpunkte auf.