
Gefällt mir besser als Band 1, spannender und emotionaler
Nachdem ich mit dem Auftaktband noch ein wenig gehadert habe, hat mir der zweite Teil besser gefallen. Emilia macht eine tolle Entwicklung.

Nachdem ich mit dem Auftaktband noch ein wenig gehadert habe, hat mir der zweite Teil besser gefallen. Emilia macht eine tolle Entwicklung.

Bereits die anderen Bücher der Mills-Brothers-Reihe habe ich gern gelesen. Es sind locker, leichte Geschichten mit sympathischen Figuren und teils etwas skurrilen Begegnungen. Auch die Geschichte von Lincoln und Wren konnte mich gut unterhalten.

Ich hatte schon viel positives von dem Buch gehört und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen.
Die Figurenkonstellation verspricht eine Geschichte, die sich emotional entwickeln könnte. Doch obwohl ich das Buch nicht schlecht fand, bin ich am Ende doch enttäuscht. Weil in meinen Augen ganz viel Potential für große Gefühle verschenkt wurde.

Der erste Band, Truly, konnte mich nicht komplett begeistern. Aber ich war total spannend auf die Geschichte von June und Mason, weil die zwei sehr interessante, aber auch rätselhafte Nebencharaktere waren, zwischen denen sich bereits eine gewisse Spannung aufbaute.

Landon Wolf kennt man bereits aus dem ersten Band der Reihe, nun bekommt er aber seinen eigenen Auftritt und ist nicht nur Nebenfigur in der Story seines Bruders.

Die Geschichte hat mich in ihren Grundzügen an den Film „Plötzlich Prinzessin“ erinnert (selbst die Namen der Hauptfigur sind recht ähnlich) – eine bürgerliche, die plötzlich in ein königliches Leben gestoßen wird, samt ungewohnt steifer Kleidung und Benimmunterricht.
Abgesehen von diesem Ansatz haben die Geschichten aber letztlich wenig miteinander gemeinsam.

Luna und Knight sind interessante Figuren, die von schweren Schicksalsschlägen stark geprägt wurden. Ihre Freundschaft war ihr halt – und wird nun zu einem Problem. Insgesamt ist mir ich die Geschichte zu langgezogen, es gibt mehrere Situationen, in denen es eigentlich schon hätte vorbei sein können, stattdessen gibt es immer neue Dramen.

Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut. Ich hatte aber auch Angst – dass es nicht gut werden könnte, oder dass ich einfach nicht in die bezaubernde Stimmung des ersten Teils zurückfinden könnte. Beide Sorgen erwiesen sich als unbegründet.
Ich kann es leider nicht ändern – jedes Buch von Emma Scott, das ich lese, vergleiche ich mit „All In – Tausend Augenblicke“ – einem meiner absoluten Lieblingsbücher. Mit All In hat die Autorin mich umgehauen. Keins ihrer anderen Bücher kam für mich an diese unglaublich berührende Geschichte heran. Nun waren auch die Erwartungen an Never Doubt wieder groß…
In der Karibik oder auf dem Mittelmeer zu arbeiten, klingt für viele, wie ein wahr gewordener Traum. Für Avery bleibt allerdings nur wenig Zeit, die verschiedenen Orte, an die sie reist, wirklich zu genießen. Als Chef-Stewardess auf den Jachten hat sie viel zu tun und sorgt dafür, dass ihre Gäste zufrieden sind. Ihr eigenes Glück bleibt da schon mal auf der Strecke.