[gelesen] Blutwald von Julie Heiland

Die Handlung setzt wenige Tage nach den Geschehnissen des ersten Bandes ein. Im Verlauf gibt es immer mal wieder kleinere Rückblenden und Erinnerungen. Grundsätzlich geht es spannend weiter. Neue Aufgabe nun Probleme warten auf Robin, sie muss Intrigen und Verrat überstehen. Allerdings verfällt Robin immer wieder in Selbstzweifel und Selbstmitleid, agiert dabei wenig und widmet sich lange ihren immer gleichen Gedankengängen, sodass die oft dramatische Handlung immer wieder von langatmigen Momenten durchzogen ist.

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[gelesen] Blackwood. Briefe an mich von Britta Sabbag

Der bildhafte flüssige Schreibstil sowie die detaillierten Beschreibungen des Schauplatzes haben mir gut gefallen. Die Briefe, die ja Teil des Titels sind, spielen leider eher eine untergeordnete Rolle. Auch kam mit der ganze Prozess, wie Gesine sich tatsächlich in Irland einfindet und eine Beziehung zu ihrer Tante aufbaut, insgesamt etwas kurz. Stattdessen steht die erste Liebe und jede Menge Teenagerzoff im Zentrum, der zwar nicht uninteressant war, mich aber auch nicht komplett packen konnte.

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[gelesen] Bannwald von Julie Heiland

Auf den ersten 100 Seiten habe ich mich gefragt, was wohl das Ziel der Handlung werden wird. Robins Leben, das erste Aufeinandertreffen mit den Tauren oder die Bestrafungen bei Nichtbefolgung der Regeln sind zwar super interessant, abgesehen aber von dem ohnehin vorhandenen Konflikt zwischen den Stämmen gab es für mich noch kein klares Problem, das gelöst werden will. Dies ändert sich danach aber und es entwickelt sich eine spannungsgeladene Handlung um Verrat, Vertrauen und Geheimnisse.

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[gelesen] Dumplin‘ von Julie Murphy

Dumplin’ ist ein Jugendbuch, welches viele wichtige Themen auf teils witzige, teils emotionale Weise bearbeitet. Will ist eine sympathische Figur, deren Weg ich gern verfolgt habe, auch wenn sie mir mit ihrem übertrieben zickigen Verhalten das Lesen manchmal schwer gemacht hat. Sie macht eine tolle Entwicklung durch – womit sie nicht nur in der Geschichte als Vorbild fungieren kann. Das Ende – besonders die Auslassungen – empfinde ich als sehr stimmig.

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