
Überraschende Auflösung nach zähmen Verlauf
Ich hatte zu diesem Buch sowohl positive als auch negative Meinungen gelesen und war daher neugierig. Letztlich sortiere ich mich bei den eher kritische Stimmen mit ein.

Ich hatte zu diesem Buch sowohl positive als auch negative Meinungen gelesen und war daher neugierig. Letztlich sortiere ich mich bei den eher kritische Stimmen mit ein.
Humorvolle Krimis für Zwischendurch – schön zu verfolgen, aber auch nicht übermäßig packend.

Jede Nacht zwingt ein Bombenalarm die Bürger Londons in den U-Bahn-Schächten Zuflucht zu suchen. Jeden Morgen verlassen sie bang die Schächte und hoffen, dass das eigene Haus noch steht. Mittendrin vier Kinder/ Jugendliche, die von einer ihrer Zukunft träumen…

Vor Kurzem habe ich den finalen Band der Vortex-Trilogie gelesen und bin dabei darauf aufmerksam geworden, dass es bald eine neue Reihe der Autorin geben wird: Dark Sigils. Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und der Auftakt der Trilogie hat mich nicht enttäuscht.

Es ist ein bitterkalter Winter. Die Schulen bleiben geschlossen, deshalb müssen Clara und ihre Schwester Luze zuhause bleiben. Kaum jemand geht noch nach draußen, für die Kinder gibt es Home Scooling – das erinnert uns doch an etwas…

Ich habe schon einige Bücher von Emma Scott gelesen, deswegen war eigentlich auch klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Nach der Leseprobe war dieser Eindruck gefestigt, ich fühlte mich so mitgenommen und in diese tolle Atmosphäre gezogen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich gut, inhaltlich hatte ich aber etwas völlig anderes erwartet und empfand das Buch am Ende nicht so richtig rund.

Mit den Mummels wird es sicher nie langweilig, denn bei dem bunten Haufen ist einfach immer etwas los. Als sie einen Ausflug machen wollen, läuft jedoch nicht alles nach Plan. Und nun? Ein verpatzter Tag? Keineswegs, denn die Mummel finden eine Lösung und es wird ein genialer Tag.

Die Geschichte ist unglaublich emotional. Obwohl das Ende vorhersehbar ist, hat mich vor allem der letzte Teil des Buches extrem berührt und für einen hohen Taschentuchverbrauch gesorgt.

Ein wirklich schönes Buch über Geschlechterklischees und dass es viel einfacher ist, wenn man einfach jeden so sein und spielen lässt, wie er oder sie selbst es möchte.