
(fast) genauso schön wie Teil 1
Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut. Ich hatte aber auch Angst – dass es nicht gut werden könnte, oder dass ich einfach nicht in die bezaubernde Stimmung des ersten Teils zurückfinden könnte. Beide Sorgen erwiesen sich als unbegründet.




„Hate is all i feel“ hat mich total begeistert. „Revenge is what you get“ hat mich mit seiner Grausamkeit geschockt. Und nun steht der entscheidene Kampf bevor.
Ich kann es leider nicht ändern – jedes Buch von Emma Scott, das ich lese, vergleiche ich mit „All In – Tausend Augenblicke“ – einem meiner absoluten Lieblingsbücher. Mit All In hat die Autorin mich umgehauen. Keins ihrer anderen Bücher kam für mich an diese unglaublich berührende Geschichte heran. Nun waren auch die Erwartungen an Never Doubt wieder groß…
Ray und seine Vampirfreunde sind schon etwas schräg – das mag ich total gern. Und auch Holly ist mir über die Reihe ans Herz gewachsen, sodass ich das Buch gern gelesen habe. Ob es allerdings wirklich einen weiteren Band gebraucht hätte…?
Die Idee der Geschichte hat mir eigentlich gut gefallen. Auch die entworfene, mittelalterlich anmutende Welt, in der Magie an alte Worte gebunden und nur über bestimmte Regeln weitergegeben werden kann, mochte ich. Leider musste ich mich dennoch regelrecht durch die Geschichte quälen. Mehrfach habe ich tatsächlich überlegt, das Buch abzubrechen oder zumindest zu unterbrechen…
Band 1 hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht umhauen. Letztlich ist das auch mein Fazit für Band 2, auch wenn ich das Buch aufgrund der witzigen Ausgangslage ein klein wenig besser fand als den ersten Teil.