
Überraschende Wendungen
Die geschichte entwickelt sich völlig anders, als ich zunächst vermuetet habe. Die Wendungen und Überraschungen fand ich sehr gelungen. Allerdings hatte ich beim Lesen dennoch ein paar Schwierigkeiten…

Die geschichte entwickelt sich völlig anders, als ich zunächst vermuetet habe. Die Wendungen und Überraschungen fand ich sehr gelungen. Allerdings hatte ich beim Lesen dennoch ein paar Schwierigkeiten…

Elodie ist eine Imitatorin. Sie kann das Aussehen anderer Personen annehmen. Für ihren neuen Auftrag soll sie in die Rolle der Serien-Schauspielerin Wynter schlüpfen und mit deren Kollegen Nord eine Beziehung für die Öffentlichkeit vorspielen. Natürlich dürfen weder Nord noch die Presse merken, dass Elodie nicht Wynter ist. Und Elodie darf sich nicht zu sehr an das Glamour-Leben gewöhnen…

Die Idee eines Escape-Room-Thrillers fand ich sehr spannend und der Einstieg in die Geschichte konnte mich durchaus begeistern. Sieben Personen, die für das geheime Experiment in die versteckten Räumlichkeiten geführt werden und beginnen, die ersten Lösungen zu finden. Ein entführtes Mädchen, dass plötzlich zu dieser Gruppe dazustößt. Und ein Professor, der vergeblich auf die Teilnehmer seines Experimentes wartet. Diese sind nämlich nie am Zielort angekommen. Doch in welchen Räumen stecken sie stattdessen und wer hat sie dorthin gebracht?

Nicht neu oder überraschend, trotzdem konnte mich die Geschichte von Nash und Halle fesseln und begeistern. Die Buchbloggerin trifft im echten Leben ihren besten Internet-Freund – und traut sich nicht, ihm die Wahrheit über ihre Identität zu sagen. Drama garantiert…

Nachdem ich im Frühjahr die Hörbücher nochmal gehört hatte, habe ich nun endlich das große Finale gelesen – die Auffrischung war auf jeden Fall sinnvoll aufgrund der Vielzahl an Figuren und vorhandenen Konflikte. Abgesehen von ein paar Längen hat mir das Finale gut gefallen.

Die Geschichte hat mich in ihren Grundzügen an den Film „Plötzlich Prinzessin“ erinnert (selbst die Namen der Hauptfigur sind recht ähnlich) – eine bürgerliche, die plötzlich in ein königliches Leben gestoßen wird, samt ungewohnt steifer Kleidung und Benimmunterricht.
Abgesehen von diesem Ansatz haben die Geschichten aber letztlich wenig miteinander gemeinsam.

Die Ausgangssituation bringt bereits eine gewisse Spannung mit. Menschen verschwinden um Umland von New Orleans spurlos. Auf der Suche nach der Ursache findet Jäger Morrison die Voodoo-Priesterin Rosie, die er eigentlich töten müsste. Stattdessen arbeitet er nun mit ihr zusammen…

„Ende gut, alles Blut“ ist der sechste, finale Band der Reihe um die Vampir-Rockstars. Zwar war mir das Buch etwas zu überladen, insgesamt ist es aber ein stimmiger Abschluss, der auch Ereignisse der Vorgänger nochmal in ein neues Licht rückt…

Luna und Knight sind interessante Figuren, die von schweren Schicksalsschlägen stark geprägt wurden. Ihre Freundschaft war ihr halt – und wird nun zu einem Problem. Insgesamt ist mir ich die Geschichte zu langgezogen, es gibt mehrere Situationen, in denen es eigentlich schon hätte vorbei sein können, stattdessen gibt es immer neue Dramen.

In Sachen Grausamkeit steht Teil 2 dem ersten Band in nichts nach. Obwohl die Geschichte grundsätzlich spannend ist, hätte ich mir aber teilweise ein etwas höheres Erzähltempo gewünscht.