Lost in Love, Die Green-Mountain-Serie 4 Schenk mir deine Träume Autorin: Marie Force erschienen März 2017 ISBN: 978-3-596-29724-5 zum Verlag → Fischer | © Fischer |
überstürzte Liebesgeschichte
Band 4 der Reihe. Mini-Spoiler zu den Vorgängern vorhanden
Reine Liebesromane lese ich eher selten. Da ich aber den
ersten Band sehr mochte und mir die ganze Familie sehr sympathisch war, bin ich
an dieser Reihe hängen geblieben.
ersten Band sehr mochte und mir die ganze Familie sehr sympathisch war, bin ich
an dieser Reihe hängen geblieben.
Jeder Band befasst sich mit einem neuen Kind der Familie
Abbot und dessen Wunschpartner.
Abbot und dessen Wunschpartner.
Der Verlag bezeichnet die Bände als in sich abgeschlossen –
dem kann ich nur bedingt zustimmen. So sind alle handelnden Figuren schon aus
den vorherigen Bänden bekannt und es macht besonders bei diesem vierten Teil
Sinn, die Vorgeschichte von Megan und Will zu kennen, welche im Buch selbst
zwar immer wieder angedeutet wird, aber kein vollständiges Bild ergibt. Zudem
bekommen auch die bisherigen Paare, vor allem Will & Cam, wie Hannah &
Nolan wieder eigenen Kapitel, in denen ihre Geschichte weiterläuft, während
einige Kapitel um Ella bereits zukünftiges Geschehen andeuten.
dem kann ich nur bedingt zustimmen. So sind alle handelnden Figuren schon aus
den vorherigen Bänden bekannt und es macht besonders bei diesem vierten Teil
Sinn, die Vorgeschichte von Megan und Will zu kennen, welche im Buch selbst
zwar immer wieder angedeutet wird, aber kein vollständiges Bild ergibt. Zudem
bekommen auch die bisherigen Paare, vor allem Will & Cam, wie Hannah &
Nolan wieder eigenen Kapitel, in denen ihre Geschichte weiterläuft, während
einige Kapitel um Ella bereits zukünftiges Geschehen andeuten.
Diesen Band empfand ich als sehr übereilt. Die gesamte
Handlung umfasst einen Zeitraum von nicht mal zwei Wochen. Zwischen Hunter und
Megan geht alles sehr, sehr schnell – und das, obwohl Megan ja zuvor noch an
Will interessiert war und Hunter zu Beginn mitteilt, dass sie an nichts Festes
möchte.
Handlung umfasst einen Zeitraum von nicht mal zwei Wochen. Zwischen Hunter und
Megan geht alles sehr, sehr schnell – und das, obwohl Megan ja zuvor noch an
Will interessiert war und Hunter zu Beginn mitteilt, dass sie an nichts Festes
möchte.
Besonders Megan war für mich wenig greifbar, da ihre
Gedanken und Taten nicht immer übereinstimmen. Sie ist mit der Situation
überfordert. Zwar genießt sie Hunters Aufmerksamkeit, hat aber gleichzeitig
auch Angst vor zu viel Nähe – was Aufgrund der Vorfälle in ihrer Vergangenheit
verständlich ist. Ihre Entwicklung ist dennoch nicht wirklich nachvollziehbar: In
einen Moment will sie noch weglaufen, im nächsten wirft sie sich in Hunters
Arme – und das bis kurz vor Schluss immer im Wechsel.
Gedanken und Taten nicht immer übereinstimmen. Sie ist mit der Situation
überfordert. Zwar genießt sie Hunters Aufmerksamkeit, hat aber gleichzeitig
auch Angst vor zu viel Nähe – was Aufgrund der Vorfälle in ihrer Vergangenheit
verständlich ist. Ihre Entwicklung ist dennoch nicht wirklich nachvollziehbar: In
einen Moment will sie noch weglaufen, im nächsten wirft sie sich in Hunters
Arme – und das bis kurz vor Schluss immer im Wechsel.
Trotz vieler gefühlvoller und einer erotischer Momente konnte mich die Geschichte um Hunter und Megan nicht wirklich fesseln. Allerdings freue ich mich nun bereits auf den Band um Ella, deren Geschichte viele Hindernisse verspricht.
Fazit
Während ich den ersten Band wirklich toll fand, konnte ich
mich hier nicht wirklich in die Charaktere hineindenken, weil alles viel zu
schnell und übereilt wirkt. Zwar legt Megan den unsympathischen Eindruck
schnell ab, wenn man etwas mehr über ihre Vergangenheit erfährt, dennoch sind
ihre Gedanken bis zum Ende so wechselhaft, sodass ich die ganze Entwicklung der
Beziehung, besonders das Ende, als unstimmig und überstürzt empfinde.
mich hier nicht wirklich in die Charaktere hineindenken, weil alles viel zu
schnell und übereilt wirkt. Zwar legt Megan den unsympathischen Eindruck
schnell ab, wenn man etwas mehr über ihre Vergangenheit erfährt, dennoch sind
ihre Gedanken bis zum Ende so wechselhaft, sodass ich die ganze Entwicklung der
Beziehung, besonders das Ende, als unstimmig und überstürzt empfinde.