[gelesen] Wenn sie wüsste von Freida McFadden

© Heyne

Wenn sie wüsste

The Housemaid 1
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Freida McFadden
erschienen im Mai 2023
400 Seiten
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Heyne
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hier weiß niemand irgendwas…

Ich habe schon so viel über die Buchreihe gehört, dass ich neugierig geworden bin.
Der erste Band konnte mich auf jeden Fall überzeugen – es gibt aber ein paar Grausamkeiten, die nichts für schwache Nerven sind.

Millie bekommt eine Stelle als Haushaltshilfe. Sie wohnt bei der Familie, putzt, kocht und passt auf die Tochter auf. Doch der Traumjob entwickelt sich schnell zum Albtraum, denn sie kann Nina nichts recht machen. Ständig unterstellt diese ihr irgendwelche Dinge, die sie angeblich getan oder falsch gemacht hat. Da Millie aufgrund ihrer Vergangenheit aber Schwierigkeiten hat, eine andere Anstellung zu finden, lässt sie alle Anschuldigungen und Sticheleien über sich ergehen. Zum Glück ist wenigstens Ninas Ehemann Andrew nett zu ihr…

Das Buch startet noch relativ ruhig. Millie kommt in ihrem neuen Alltag an, doch schnell gibt es die ersten merkwürdigen Ereignisse. Und diese steigern sich immer mehr…

Millie hat eine problematische Vergangenheit. Ihren letzten Job hat sie gerade erst verloren und ist nun froh, überhaupt eine neue Anstellung gefunden zu haben. Allerdings sind die Begegnungen mit Nina von Anfang an schräg. Kaum ist Millie eingezogen, scheint Nina eifersüchtig auf die junge Frau zu sein. Hinzu kommt noch eine mysteriöse Warnung des Gärtners, die Millie nicht einordnen kann. Aber sie hat ja ohnehin keine Wahl…

Nina verhält sich unglaublich unhöflich. Egal, was Millie tut, nichts ist gut genug. Sie lästert mit ihren Freundinnen über ihr Hausmädchen, während dieses zuhört. Sie gibt ihr erst falsche Anweisungen und dann die Schuld, wenn etwas nicht passt.

So entstehen schnell die ersten Fragen, was in diesem Haus eigentlich vor sich geht. Nina ist komisch, ihre Tochter verhält sich auch etwas eigenartig. In der Nachbarschaft gibt es Gerüchte über Nina und nichts will so recht zusammenpassen.

Nina ist aber nicht die einzige, deren Art ich nicht immer angenehm fand. Je nerviger Nina sich verhält, desto gehässiger werden Millies Gedanken, die nicht nachvollziehen kann, was Andrew an seiner Frau findet.

Das Buch konnte mich auf jeden Fall an die Seiten fesseln. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto gespannter wurde ich, was es mit all den Ungereimtheiten auf sich hat. Wobei sich ein Verdacht früh aufdrängt, der dann später auch bestätigt wurde. Eine zweite Wendung, die direkt darauf folgt, hat mich allerdings komplett überrascht und das Buch zu einem unerwarteten Ende gebracht.

Band 2 verspricht eine ganz andere Dynamik, ich bin gespannt und werde auf jeden Fall weiterlesen.

4 Gedanken zu „[gelesen] Wenn sie wüsste von Freida McFadden“

    1. Hallo Nicole,
      den Film möchte ich mir auch gern noch anschauen. Aber vielleicht erst, wenn ich mit den Büchern komplett durch bin, um mein eigenes Bild von Millie zu behalten.

      Lieben Gruß
      Anja

  1. Hallo Anja!

    Ich hab irgendwie gefühlt schon eine Menge Bücher gesehen, wo „Housemaid“ draufsteht und eine Krimihandlung hat. Gereizt hat mich sowas bisher nicht, aber ich hab jetzt mal spontan in deine Rezension geschaut und es hat mich direkt neugierig gemacht! Ich hab auch als erstes nach dem Cover gegoogelt, weil ich es „in groß“ anschauen wollte – und sehe: da gibts ja eine Serie dazu! Ein Punkt der mich ja immer erst recht neugierig macht 😀
    Die Reihe werde ich mir auf jeden Fall näher anschauen, gerade wenn diese fiesen Charaktere fies werden, kann das (als Leser) ziemlich amüsant werden, wir sind ja zum Glück nicht in der Geschichte xD

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Huhu,
      es ist nur ein Film, oder? Keine Serie. Ich habe mich damit noch nicht so genau beschäftigt, ich will erst die Bücher fertig lesen und mein eigenes Bild von Millie im Kopf behalten.
      Lieben Gruß
      Anja

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