[gelesen] Jericho March 4. Gargoylemagie von Leann Porter

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Gargoylemagie

Jericho March 4
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Autorin: Leann Porter
erschienen April 2020
Selfpublishing
88 Seiten
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Leann Porter
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turbulenter vierter Band

Achtung: vierter Band! Meine Rezension enthält kleine Spoiler in Bezug auf die Vorgänger! Vorwissen zum Lesen der Serienfortsetzung nötig.

Nach den turbulenten Ereignissen zum Ende des dritten Bandes geht die Suche nach dem Mörder von Jerichos Schwester in die nächste Runde. Er erhofft sich, neue Informationen zu bekommen, doch bei seinen Recherchen läuft nicht alles nach Plan und er wird in einen „unerfreulichen Aggregatzustand versetzt“ (Zitat aus dem Klappentext). Islay hat alle Hände voll zu tun, um den mürrischen Dämonenjäger zu retten, denn viel Zeit bleibt ihnen nicht.

Dieses Buch wird, wie auch bereits der zweite Band, wieder aus der Ich-Perspektive von Islay geschildert. Aufgrund der Ereignisse macht das hier auch durchaus Sinn und es gibt weitere Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des jungen Halbincubus.
Ich mag Islay, auch wenn er manchmal etwas ungestüm und übermotiviert ist und sich nicht daran hält, was andere ihm mit auf den Weg geben. Manchmal ist das gut, manchmal bringt er sich damit selbst einfach nur in Gefahr. Wenn ihm jemand wichtig ist, ist er bereit einiges dafür auf sich zu nehmen, das zeigt er hier definitiv und ich mochte die spannenden und turbulenten Geschehnisse rund um Jerichos veränderten Aggregatzustand besonders gern. Es war aber auch interessant ein wenig mehr über Islay selbst und seine Vergangenheit zu erfahren. Für ihn wurde durch die Nachricht, dass er ein Incubus ist, einiges auf den Kopf gestellt, nicht nur weil er damit auf der Feindesliste von Jericho ziemlich weit nach oben gerutscht ist. Und trotzdem muss ich gestehen, bin ich einfach etwas lieber mit Jericho direkt unterwegs. Der oftmals mürrische, brummige Dämonenjäger, der selten ein Blatt vor den Mund nimmt, zieht mich einfach immer noch ein bisschen mehr mit durch die Handlung. Frei nach dem Motto: wer nicht schneller oder cleverer ist, als er selbst wird erledigt oder verhört, ist es mit Jericho einfach immer ziemlich aufregend und düster. Ich mag aber auch die beiden Protagonisten in der Kombination gern, man spürt inzwischen sehr deutlich, wie da die Schutzmauern bröckeln und wie wichtig sie einander sind, trotz vehementer Verweigerung einiger Beteiligter.

Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt angenehm und mitnehmend. Durch die turbulenten Ereignisse rauscht man durch die Handlung und das Abenteuer ist viel zu schnell wieder vorbei. Schön fand ich auch, dass es ein paar neue Aspekte in der Welt zu entdecken gab und wir wieder mit den Dimensionslöchern und den Bewohnern dahinter zu tun gehabt haben. Das Setting gefällt mir nach wie vor richtig gut und man weiß auch nie so genau, was einen erwartet, sobald sich irgendwo eine Dimension öffnet. Besonders neugierig bin ich auf den weiteren Verlauf, der sich aus der Offenbarung zum Ende des Bandes entwickelt.

Fazit

Ein ziemlicher turbulenter Band mit gefährlichen Situationen für beide Protagonisten, aber auch für ihre Freunde. Auch wenn ich Islay mag und ich finde, dass er sich gut entwickelt, bin ich einfach immer etwas lieber mit Jericho selbst unterwegs. Sein Wesen macht es noch etwas düsterer und spricht mich etwas mehr an. Trotzdem war es eine tolle vierte Folge, die viel Spaß gemacht hat, viel zu schnell vorbei war und meine Vorfreude auf Teil fünf ordentlich erhöht hat.


 

2 Gedanken zu „[gelesen] Jericho March 4. Gargoylemagie von Leann Porter“

  1. Huhu Dana,
    aha, jetzt habe ich den Titel auch mal ausgeschrieben gesehen. Durch das Lesen der Rezension weiß ich nun auch besser wie ich das Buch einordnen kann. Ich muss sagen, dass ich alleine bei deinen Worten zu Jericho Lust hatte Zeit mit ihm zu verbringen. Er scheint ein sehr interessanter und schrulliger Charakter zu sein, der für eine Menge Unterhaltung sorgt.
    Es freut mich, dass du so viel Freude mit dieser Reihe hast <3

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

    1. Hallo Tanja,
      Jericho ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter, nicht so klassische zum ins Herz schließen, aber durch seine mürrische Art und die manchmal unkonventionelle Herangehensweise eben auch einfach authentisch und es macht Spaß ihn zu begleiten. 🙂 Man braucht nun auch nicht immer die netten Herzensbrecher 😀
      Liebe Grüße
      Dana

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