[gelesen] Road Princess von Nica Stevens

Rezensionsexemplar

© Carlsen
Road Princess

Nica Stevens
erschienen im Januar 2021
432 Seiten
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Carlsen

wow – sehr spannend und toll geschrieben

Tara, die Tochter des Bostoner Bürgermeisters, trifft an der Uni einen jungen Mann. Doch das Kennenlernen findet ein schnelles Ende, als ihr Vater ihr den Kontakt zu ihm verbietet. Jay, der einer Motorradgang angehört, sei der Feind, meint er. Das kann Tara nicht hinnehmen. Heimlich sucht sie immer wieder seine Nähe und kommt dabei einem alten Familiengeheimnis auf die Spur.

Wow, was für eine tolle Geschichte. Schon nach wenigen Seiten war ich völlig gefesselt und bin durch die Seiten gerauscht. Dies ist zum einen dem sehr intensiven, anschaulichen Schreibstil geschuldet, der es leicht macht, sich in Ich-Erzählerin Tara hineinzuversetzen, und der Bilder im Kopf lebendig werden lässt. Aber auch die geheimnisvolle, gefühlsgeladene und spannende Handlung hat natürlich dazu beigetragen.

Taras Leben wirkt nach außen hin perfekt: Sie lebt in einem großen Haus mit einer intakten Familie und studiert an einer der bekanntesten Unis der Welt. Um Geld muss sie sich keine Sorgen machen.
Jays Leben sieht komplett gegenteilig aus: Er wohnt in einem Stadtteil, in dem Gewalt an der Tagesordnung steht und in dem die Menschen zu illegalen Mitteln greifen, um ihr Überleben zu sichern. Die Road Kings schützen und unterstützen sich gegenseitig wie eine Familie.

Das Aufeinandertreffen der beiden ist mit vielen Vorurteilen behaftet. Beiden wurde von ihrer Familie ein gewisses Bild voneinander vermittelt. Besonders Tara tut sich zunächst schwer damit, unvoreingenommen zu sein. Doch je mehr die zwei sich kennenlernen, desto mehr erhalten sie einen Blick hinter die Fassade des anderen. Dabei macht vor allem Tara über die Geschichte hinweg eine enorme Entwicklung durch.

Tara und Jay waren mir von Beginn an sehr sympathisch. Besonders die gemeinsamen Szenen haben mir gut gefallen, die ruhigen ebenso wie die kratzbürstigen.

Die Handlung wird immer spannender, je weiter die Geschichte voranschreitet. Tara beginnt, der Familienfehde auf den Grund zu gehen und macht dabei überraschende Entdeckungen. Zudem bringt sie der Kontakt zu Jay in verschiedene Schwierigkeiten, nicht nur mit ihrer Familie.
Zum Ende hin war es unmöglich, das Buch noch aus der Hand zu legen, so rasant und dramatisch entwickelt sich das Geschehen. Zusätzlich konnte mich die Geschichte auf eine völlig falsche Fährte locken.

Fazit

Geschichte mit Sog-Wirkungen. Einmal in die Welt von Tara und Jay eingetaucht, fällt es schwer, sich davon wieder zu lösen. Der Schreibstil ist super angenehm und die Figuren sind facettenreich und sympathisch, sodass es leicht ist, sich in sie hineinzufühlen und mitzuzittern. Je weiter das Buch voranschreitet, desto spannender und dramatischer wird das Geschehen, das einige Wendungen bereithält. Für mich genau die richtige Mischung aus Spannung, Action und Emotionen.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Leserundenexemplar.

 

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