Rezension: Sonnentochter von Lia Haycraft

Sonnentochter
Die Nacht der Elemente 4

Autorin: Lia Haycraft
erschienen Juli 2017
Verlag: Bookshouse
ISBN:  978-9963-53-390-9 (epub)
© Bookshouse

tolle Welt mit ungewöhnlichen, ideenreichen Figuren

Als Tochter der Sonnenschwinge liebt Nayara die Wärme. Die
18-jähirge hofft, sich in der nächsten Nacht der Elemente zu verwandeln, doch
niemand weiß, welche Fähigkeiten sie erhalten könnte. Da sie sich danach sehnt,
die Sonne zu sehen, möchte sie die Öffnung der Tore für eine Reise auf die Erde
nutzen. Aiden, der seine Eltern besuchen möchte, verspricht, Nayara zu
beschützen. Was die beiden dann erwartet, ahnt noch niemand…
Wieder sind 19 Jahre vergangen und die nächste Nacht der
Elemente steht bevor. Die Grundgeschichte ist zwar eigenständig, trotzdem ist
es sinnvoll, die anderen Bände der Reihe zu kennen, da viele bekannte Figuren
wieder auftauchten und nicht alle Begebenheiten der Welt erneut im Detail
erklärt werden.
Zudem werden auch ein paar begonnene Handlungsstränge
fortgeführt, hierbei gibt es aber jeweils kleine Rückblicke, die den
Zusammenhang wieder herstellen und damit der Erinnerung auf die Sprünge helfen.
Wie schon die Vorgänger wird das Buch aus wechselnden
personalen Perspektiven geschildert.
Eine der Protagonisten ist Nayara. Mit ihr hat Lia Haycraft
nach ihrer Mond- und Sonnenschwinge nochmal eine sehr ungewöhnliche Figur
erschaffen. Überhaupt ist die Welt von Axikon wieder sehr bildhaft beschrieben
und es gibt neue Orte und Wesen zu entdecken.
Insgesamt ist die Handlung durchweg spannend. Mysteriöse
Ereignisse werden früh angedeutet, deren Aufdeckung sich dann aber dann immer
wieder hinauszögert. Dramatik, Action und Gefühle wechseln sich ab und sorgen
für eine angenehme Mischung.
Obwohl die Handlung einige Wendungen durchläuft, bleiben die
großen Überraschungen leider aus. Vieles entwickelt sich so, wie man es im
Verlauf dann bereits erwartet.
An manchen Stellen hätte ich mir ein etwas höheres Tempo
gewünscht, dann wieder gingen mir einzelne Szenen etwas zu schnell oder mir
fehlten kleine Details.
Trotzdem macht es Spaß, das Buch zu lesen und die fremde
Welt Axikons noch ein letztes Mal zu entdecken.
Zwar bleiben am Ende keine Fragen offen, dennoch findet in
19 Jahren die nächste Nacht der Elemente statt, die sicher wieder einige
Aufregung über Axikon und seine Bewohner bringen wird. Eine Fortsetzung der
Reihe ist demnach – so auch der Wortlaut der Danksagung – nicht unmöglich.
Schöner Abschlussband einer fantasiereichen Reihe,
die vor allem mit ihrer faszinierenden fremden Welt und den ungewöhnlichen,
aber durchweg sympathischen Figuren überzeugt. Auch der vierte Band bietet
Spannung und Gefühl, auch wenn die Handlung leider nur wenige unerwartete Wendungen
bereithält.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Lia Haycraft / Eileen Raven Scott
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