
Emotionale Schottlandreise
Zwei Figuren, auf ganz unterschiedliche Art geprägt von ihrer Vergangenheit. Tolle Naturbeschreibungen, ein angenehmer Schreibstil…

Zwei Figuren, auf ganz unterschiedliche Art geprägt von ihrer Vergangenheit. Tolle Naturbeschreibungen, ein angenehmer Schreibstil…
Schräg, schräger, Liane Mars. Ich habe bisher kein Buch von ihr gelesen, in dem die Figuren nicht verrückt, schräg, bunt, wild, überdreht oder zumindest sehr speziell sind.
Und so ist es auch diesmal…

Ich lese ganz gern mal Märchenadaptionen und finde besonders spannend, welche Elemente gleich sind und welche anders. Hier passte die Mischung für mich gut. Das Märchen war klar zu erkennen und durch tolle Ideen trotzdem einfach noch mal ganz anders präsentiert.

Der Abschluss kann leider ebenso wie Band 2 nicht völlig überzeugen.

Wenn Lara Jean nicht mit allem so übertrieben würde, hätte ich die Geschichte als angenehmer empfunden. Dennoch gibt es viele süße Momente. Besonders mag ich die Entwicklungen innerhalb ihrer Familie. Inzwischen habe ich auch die Filme geschaut, die das Drama angenehm verkürzen…

Mit dem dritten Band ist der Ausflug nach Alaska mit den Figuren von Ellen McCoy beendet. Da es in jedem Buch um andere Protagonisten geht und die anderen nur am Rande eine Rolle spielen, kann man die Geschichten unabhängig voneinander hören oder lesen. Mir hat es wieder gut gefallen.

Da ich total Lust darauf hatte, die Filme zu schauen, habe ich spontan mit dieser Buchreihe begonnen. Der Auftakt hat mir gut gefallen.

Die ersten beiden Bände der Reihe mochte ich gern. Die sympathische Clique ist super und ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Ella und Jamie, die in den vorherigen Bänden nebenbei immer mal wieder mitschwang.
Letztlich muss ich aber sagen, dass ich die Story trotz vieler berührender Momente insgesamt sehr zäh fand, weil Gespräche und Entscheidungen ewig herausgezögert werden. Es gibt so viel unnötiges Drama…

Die Grundidee klingt nicht neu: Superstar lernt „einfachen“ Menschen kennen und verheimlicht seine Identität, was natürlich irgendwann zum Problem werden muss.
Mit dem Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen kommt hier ein spannender Aspekt hinzu. Dass in seiner Heimat niemand wissen darf, dass Minato schwul ist, birgt zusätzliches Konfliktpotential. Eigentlich ist die Story echt süß. Es gibt allerdings ein riesiges ABER:

Für Hund Bolle ist die Welt oft ein wenig anders, als wir Menschen sie wahrnehmen. Trotzdem spürt auch er, wenn etwas in der Luft liegt, dabei hilft ihm auch seine ausgezeichnete Nase. Eine berührende, schöne, aber auch teilweise ernste Weihnachtsgeschichte.