Rezensionsexemplar
![]() © Oetinger | Emmi & Einschwein 7 Zaubern verboten . Anna Böhm (Autorin), Susanne Göhlich (Illustratorin) erschienen im Juli 2026 224 Seiten . hier geht’s zum Verlag → Oetinger |
Über Neid, Eifersucht und die Einzigartigkeit jedes Einzelnen
Zurück in Wichtelstadt. Der siebte Band der Reihe nimmt Bezug auf ein paar vorherige Ereignisse, erklärt aber auch alles notwendige zur Fantasywelt, sodass ein (Wieder-)Einstieg problemlos möglich ist.
Bei Einschwein geht immer irgendetwas schief. Als nun ein Wesen auftaucht, das auch ein Schwein ist und einfach alles kann, kratzt das schon an Einschweins Ego. Und dann gerät auch noch die Magie völlig außer Kontrolle.
Quasi ein Fall für Sherlock Horn – ach nein, das war ja ein anderer Band.
Anna Böhm hat eine kunterbunte Welt mit zahlreichen unterschiedlichen Wesen entworfen – auch diesmal kommen wieder neue magische Bewohner hinzu wie die Prakenschwester oder die Narkosine. Gut, dass es in Wichtelstadt so viele Bewohner mit praktischen Fähigkeiten gibt. Blöd aber, wenn die Magie vorrübergehend verboten wird und plötzlich all die täglich genutzten Gaben nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Da gerät erst die Magie ins Chaos und dann die ganze Stadt.
Die Auflösung der chaotischen Suche nach den Ursachen der Magieprobleme zeichnet sich früh ab, auch wenn ein paar falsche Fährten gelegt werden. Das tut dem magischen Abenteuer aber keinen Abbruch.
Wie schon in den Vorgängerbänden werden wieder schöne Botschaften in die Handlung eingebunden, ohne belehrend zu wirken. Es sind zahlreiche Themen eingebunden wie Mobbing, falsche Anschuldigungen, Neid und der Wunsch, anders zu sein. Letztlich stellen die Bewohner Wichtelstadts aber fest, dass jeder gut so ist, wie er ist. Mut, Freundschaft und Gemeinschaft sind letztlich die Werte, die das Chaos lösen können.
Kindgerecht geschrieben mit einfacher Wortwahl und vielen kleinen detailreichen Illustrationen – passend für die Zielgruppe.
Fazit
Auch Band 7 überzeugt mit einer spannenden Geschichte und schön verpackten Botschaften.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
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