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Thriller meets Lovestory
Vor einem Jahr ist sein Freund Aaron verschwunden und nur eine Person war in der Nähe und kommt daher als Verdächtiger infrage. Daher beschließt Robin, sich dessen Vertrauen zu erschleichen, um die Wahrheit zu erfahren. Dass er sich emotional verstrickt, war nicht geplant. Genauso wenig wie er ahnen konnte, was er herausfinden würde…
Firewatch konnte mich von Beginn an fesseln. Die Art, wie die Geschichte aufgebaut ist, hat mir richtig gut gefallen.
Der Handlungsverlauf ist überwiegend ruhig, aber immer wieder gibt es spezielle Momente, kleine Vorfälle oder neue Fragen, die die Spannung aufrecht halten.
Hinzu kommt die Entwicklung zwischen den Figuren. Das Buch ist halb Liebesroman, halb Thriller. Robin sucht gezielt den Kontakt zu Kian. Spielt er anfangs noch, wird ihm der vermeintliche Mörder seines Freundes tatsächlich sympathisch. Und so ringt Robin mit den aufkommenden Gefühlen und den stetig vorhandenen Zweifeln, während Kian gar nicht ahnt, was in Robin vor sich geht. Dabei verbirgt Kian selbst viel mehr, als Robin vermutet. Die Handlung ist unerwartet gefühlvoll und bekommt durch verschiedene unerwartete Themen eine gewisse Tiefe. Zahlreiche Wendungen und immer neue Verdächtigungen haben mich ans Buch gefesselt.
Die aktuelle Handlung wird unterbrochen von Rückblicken rund um Aarons Erlebnisse ein Jahr zuvor. Hinzu kommen mysteriöse Kapitel aus Sicht des vermeintlichen Opfers, die so kryptisch bleiben, dass sie immer neue Fragen aufwerfen und Spekulationsraum lassen.
In einem dramatischen Finale werden sämtliche Vorkommnisse – für mich überraschend – aufgelöst.

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