Rezensionsexemplar
![]() © Leaf | The Lovely Side of Death Hexbound Disasters 2 . Francis Eden erschienen im April 2026 416 Seiten . hier geht’s zum Verlag → Leaf . |
Zieht sich etwas…
Achtung: 2. Band, Rezension enthält inhaltliche Spoiler zu Teil 1.
Ein kleiner Rückblick aus Gilberts Sicht frischt die Erinnerungen auf die wichtigsten Ereignisse auf, sodass die Geschichte an sich nicht allzu viele Rückblenden benötigt.
Die Handlung setzt kurze Zeit nach den Ereignissen vom ersten Band ein. Der Schauplatz ist nun allerdings ein anderer: Deandrea findet sich in der Unterwelt wieder, die voller kleiner Wunder und düsterer Gefahren steckt.
Ydril hatte einen ziemlich konkreten Plan, wie Dees Aufenthalt in der Unterwelt ablaufen sollte. Aber natürlich hat diese ihren eigenen Kopf und ist nicht mit dem einverstanden, was ihr vorgesetzt wird. Dementsprechend ist neues Chaos vorprogrammiert. Dee muss sich nicht nur mit ihrem neuen Ich und den unbekannten Kräften anfreunden, die sie nun besitzt, sondern auch mehrere Prüfungen bestehen. Die Hexe erweist sich auch als Geist als überaus tollpatschig, sodass sie erneut kein Missgeschick auslässt. Den Prüfungen begegnet sie allerdings mit Herz und Verstand.
Die Handlung des Buches lässt sich relativ knapp zusammenpassen – richtig viel passiert letztlich nicht. Stattdessen gibt es inhaltliche Wiederholungen einzelner Handlungsabläufe, die zwar ihren Grund haben, ich aber dennoch mit der Zeit ermüdend fand.
Die Story ist nett, bietet aber keine besondere Spannung oder Dramatik.
Dafür ist das Zusammenspiel der Charaktere wieder sehr gelungen und mit einigen spaßigen Momenten versehen. Während Ydril ein klitzekleines Problem mit seinen Erinnerungen hat, verbünden sich seine Freunde und Schattenkreaturen gegen ihn. Besonders letztere sind unglaublich süß dargestellt.
Als unglücklich empfand ich die Lücken in der Handlung, die die Geschichte auf mich unfertig wirken lassen. Verschiedene Charaktere deuten an, dass ihnen – in der Vergangenheit oder Dees Abwesenheit – etwas Bestimmtes passiert ist. Mit Inhalt gefüllt wird dies aber nicht. Bewusste Auslassungen für mögliche Fortsetzungen? Wir werden sehen…
Fazit
Weder spannend noch langweilig. Die Geschichte ist nett, für mich aber aufgrund der inhaltlichen Wiederholungen etwas langatmig.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
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Hallo liebe Anja,
ich lese The Lovely Side of Death gerade und eigentlich versuche ich bei aktuellen Büchern das Lesen von Rezensionen zu vermeiden. Das mache ich meist danach. Hier musste ich aber mal in deine Meinung reinschauen. Irgendwie komme ich aktuell nicht gut rein. Band 1 war für mich ein absolutes Highlight. Ich habe mich schon gefragt, ob es vielleicht an meinem Leserythmus liegt (ich lese unter der Woche aktuell immer nur ein paar Seiten).
Mein Problem ist, dass es so viele Figuren gibt und ich die Namen gar nicht mehr alle präsent habe. Das führt schon mal dazu, dass mir stellenweise bei den Charakteren das Kopfkino fehlt. Und dann habe ich auch das Gefühl, dass die Handlung ein wenig vor sich hindümpelt. Du bestätigst das mit deinen Worten zur Spannung. Das beruhigt mich. Ich hoffe, da entsteht noch ein besserer Lesesog. Schauen wir mal.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo Tanja,
für mich waren die zwei Bücher recht nah aufeinander, das hilft auf jeden Fall immer. Aber das hat andere Probleme trotzdem nicht gelöst. Ich drücke dir die Daumen, dass du noch besser reinfindest und dich die zweite Hälfte begeistern kann.
Lieben Gruß
Anja