[gelesen] The Rose Bargain von Sasha Payton Smith

Rezensionsexemplar |Werbung

© Ravensburger
Hof der Dornen 1

The Rose Bargain
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Sasha Payton Smith
erschienen im Mai 2026
464 Seiten
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→ Ravensburger
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Fantasy meets history

Der Auftakt hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte bietet einen Mix aus Bridgerton-Vibes (Bälle, Mädchen der aktuellen Saison) und bekannten Fantasy-Elementen (Fae, die nicht Lügen können).

1848 wird England bereits seit 400 Jahren von einer Fae-Königin regiert, die sich einst mit einem Trick die Krone sicherte. Seitdem schließen viele Menschen einen Handel mit der Königin, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Was die Königin dafür als Gegenleistung verlangt, erscheint völlig willkürlich. Auch die heiratsfähigen Mädchen haben zu Saisonstart die Gelegenheit, einen Handel abzuschließen – und nutzen dies häufig, um schöner oder talentierter zu werden, um damit ihre Heiratschancen zu erhöhen.
Doch diese Saison ist anders: denn der Faeprinz soll sich eine Frau auswählen. Und wer um seine Hand wirbt, verpflichtet sich, niemals einen anderen zu heiraten.

Ivy wittert ihre Chance. Aufgrund der Situation ihrer Familie erhofft sie sich keine großen Heiratschancen. Das Eheverbot bietet ihr damit den perfekten Ausweg, die Ehre ihrer Familie nicht weiter zu beschmutzen.
Was sie nicht ahnt, ist, dass sie bald in eine große Intrige verstrickt sein wird – sie könnte beim Sturz der Königin helfen, doch dafür muss sie die Nähe zum Fae-Prinzen suchen, obwohl ihr Herz für einen anderen zu schlagen beginnt…

Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Ivy. Richtig interessant sind allerdings die kurzen Kapitel aus der Sicht von 5 anderen Mädchen, die aufzeigen, welche unterschiedlichen Schicksale diese Frauen dazu gebracht haben, ebenfalls am Heiratswettbewert teilzunehmen und was sie zu ihrem jeweiligen Handel veranlasst hat. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass man den Menschen nur vor den Kopf schaut und oft viel mehr hinter Taten steckt, als man auf den ersten Blick vermutet…

Und auch Ivy schlägt sich mit ganz unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen herum. Da sind die Erinnerungen an ihre Schwester, die stetig zwischen Sorge und Wut wechseln. Die Gefühle für zwei verschiedene Männer, die sie aus ganz unterschiedlichen Gründen aufwühlen.

Die Handlung bietet einige Geheimnisse und Wendungen, wobei nicht alle davon überraschend kommen. Der Wettstreit um den Faeprinzen entwickelt sich unerwartet grausam. Die Mädchen sind gefangen in einem Spiel, über das sie keinerlei Kontrolle haben, sie sind der Herzlosigkeit der Faekönigin schutzlos ausgesetzt.

Das offene Ende verspricht einen völlig anderen zweiten Band.

Fazit

Eine spannende und emotionale Geschichte, in der sich das historische Setting stimmig mit den fantastischen Elementen verbindet. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in die verschiedenen Charaktere, die mit unerwarteter Tiefe daherkommen.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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