[gehört] Die grausamsten Mörder (True Crime) von Alexander Dragone

 

©Ganesha Media
Die grausamsten Mörder – die krassesten Fälle aus Karlsruhe, New York und Pattaya
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Alexander Dragone
gesprochen von Ernst-Marcus Thomas
erschienen September 2025
ungekürzte Lesung: 152 Minuten
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Ganesha Media
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 True Crime – immer wieder erschreckend

Im Buch werden insgesamt 13 Fälle vorgestellt, jeder auf seine ganz eigene Weise grausam und erschreckend. Alle Verbrechen geschahen zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten. Worum es geht, wo die Morde geschehen sind und in welchem Jahr, wird jeweils zu Beginn der Fälle erwähnt, so dass man sich gut orientieren kann. Je nachdem, wie weit die Technik schon fortgeschritten war, war es dann einfacher oder schwieriger Beweise zu sichern und Täter zu ermitteln. Manchmal wurden die Polizisten auch ganz schön an der Nase rumgeführt oder die allgemeine Gesellschaftsstruktur, Vorurteile und Klischees helfen dabei, Aspekte zu vertuschen der nicht ins Visier zu geraten.

Ich empfinde True Crime immer als besonders erschreckend, weil man eben weiß, dass es jetzt nicht nur der Fantasie von jemandem entspringt, sondern wirklich passiert ist. Dass wirklich Menschen solche grausamen, brutalen und blutigen Morde begangen haben und das teilweise wieder und wieder, ohne entdeckt zu werden bzw. eben erst Jahre später.
Die Erzählweise ist in vielen Bereichen eher nüchtern gehalten, als Bericht zu den Dingen, die passiert sind, wie Ermittler dann doch Spuren gefunden haben, was teilweise auch schief gegangen ist und wie falsche Fährten ausgelegt oder aufgedeckt wurden. Manches ist recht wiederholend gewesen in den Ausführungen. Insgesamt habe ich es nicht als aufgebauscht oder extra dramatisch dargestellt empfunden, auch wenn man natürlich immer wieder merkt, dass schon ein gewisser Schrecken mitschwingt und es unfassbar ist, was die Verbrecher getan haben.
Vieles wird natürlich zusammengefasst und komprimiert. Jeder der Fälle geht ja nur so um die 10 Minuten, einige mal ein bisschen länger, andere dafür etwas kürzer. Man kann sich aber auf jeden Fall ein Bild von den grausamen Verbrechen machen und in manchen Fällen habe ich gedacht, ist es auch wirklich besser, dass es nicht noch detaillierter ausgebaut war.

Ich hab das Hörbuch auch nicht am Stück gehört, sondern immer mal 1-2 Fälle, das empfand ich für mich als angenehmer. Zum einen ist man dann nicht so lange in dieser düsteren Stimmung, mir fiel es aber auch leichter, die Verbrechen dann auseinander zu halten und mich zu orientieren, worum es gerade geht. Da die Art, die Verbrechen vorzustellen und aufzuzeigen ja sehr gleich ist, kann es sonst vielleicht etwas verschwimmen.


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