[gelesen] The Faraway Inn von Sarah Beth Durst

Rezensionsexemplar

© Loewe
The Faraway Inn
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Sarah Beth Durst
erschienen im April 2026
400 Seiten
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Loewe

Zuckersüß & magisch

Um ihrem Liebeskummer zu entfliehen, will Calisa den Sommer im Gasthaus ihrer Tante verbringen. Allerdings ist sie dort gar nicht willkommen und ihre Tante versucht, sie so schnell es geht, wieder los zu werden, obwohl sie in dem heruntergekommenen Haus doch ganz offensichtlich Unterstützung braucht. Zwar findet sie die Reaktion ihrer Tante komisch und auch die Gäste sind etwas eigenartig, aber da Calisa keineswegs nach Hause will, packt sie einfach mit an – nicht ahnend, welche Geheimnisse das Anwesen verbirgt…

Spellshop und The Enchanted Greenhouse konnten mich verzaubern, daher war ich gespannt auf das neue Werk der Autorin. Und auch diese Geschichte ist einfach toll.

Von Anfang an liegt etwas mysteriöses in der Luft. Calisa erreicht das Anwesen, das so ganz anders ist als in ihrer Erinnerung. Alles ist anders: das Haus, ihre schroffe Tante, die Gäste mit ihren schrägen Eigenheiten, der sympathische Sohn des Hausmeisters…
Calisa ist zwar verunsichert, möchte aber unbedingt bleiben. Also sucht sie sich einfach Aufgaben. Und je mehr sie im Haus wirtschaftet und Kontakte zu den Gästen (und zu Jack, dem Hausmeistersohn) knüpft, desto mehr erliegt sie dem Charme des alten Hauses. Und stößt schon bald auf dessen Geheimnisse, die sie in eine ihr völlig unbekannte Welt der Magie führen. Es gibt so viele süße magische Details und ganz zauberhafte, ideenreiche Wesen, dass es einfach Spaß macht, das Buch zu lesen.

Hinzu kommt die ganze Atmosphäre, ein bisschen verschroben und geheimnisvoll, aber doch sehr warmherzig. Die Handlung ist ruhig und verzichtet auf unnötig Dramatik oder Hektik, sodass man sich in dem Gasthaus einfach wohl fühlt. Dabei bietet die Geschichte durch ihre vielen Geheimnisse und einige mysteriöse Ereignisse auch ein wenig Spannung.

Die Reise zum Gasthaus ihrer Großmutter wird für Calisa zur Reise zu sich selbst. Die gescheiterte Beziehung hat ihr Selbstvertrauen angekratzt. Dementsprechend unsicher zeigt sie sich zunächst im Umgang mit Jack, mit dem sich ganz langsam eine Verbindung aufbaut. Zudem steht das letzte Schuljahr bevor und damit die Frage, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Calisa wächst an den Herausforderungen, die sich ihr in den Weg stellen.

Fazit

Gemütlichkeit, Magie und Geheimnisse. Das Buch überzeugt mit seinen sympathischen Hauptfiguren, den skurrilen sowie liebenswerten magischen Wesen und einer Geschichte, die trotz ruhigem Verlauf zu fesseln versteht. Ich hätte meinen Aufenthalt im Faraway Inn gern noch etwas verlängert.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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