[gelesen] Dream of Fire and Storm. Funkenflug von Rebekka Pax

Rezensionsexemplar

© Karibu

Dream of Fire and Storm 1
Funkenflug

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Rebekka Pax
erschienen im März 2026
432 Seiten
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hier geht’s zum Verlag
Karibu
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Von rachsüchtigen Göttern und feurigen Visionen

Kartenzeichnerin Viorel wird immer häufiger von Visionen heimgesucht, in denen sie Feuer sieht. Mal brennt ihr Schatten, mal Dörfer und Städte. Als sie sich auf eine Reise begibt, um die Ursprünge ihrer Vision zu erkunden, stößt sie zufällig auf Aran, der nach einem Schiffsunglück ums Überleben kämpft. Von nun an reisen die zwei gemeinsam und sind sich bald sicher, dass sie ein großes Unheil verhindern müssen…

Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht ganz leicht gefallen, da ich Zeit gebraucht habe, mich zwischen allen Namen, Göttern und Prophezeiungen zurechtzufinden. Tatsächlich habe ich mich auch mit dem Schreibstil etwas schwer getan, der passend zur Welt etwas altertümlich wirkt, viele detaillierte Beschreibungen der Welt liefert, auf mich aber dennoch etwas hölzern und emotionslos wirkt.

Mit Viroel und Aran lernen wir zwei ganz unterschiedliche Figuren kennen, deren Schicksal sie zusammenführt. Aus ihrer Zwangsgemeinschaft wächst ganz langsam Zuneigung. Gleichzeitig werden die zwei zum Spielball der Götter und es ist schwer zu sagen, ob sie auf dem richtigen Weg sind und wie ihre Taten den Lauf der Dinge beeinflussen werden. Gleichzeitig gibt es noch die menschlichen Gegenspieler, die eigene Interessen verfolgen und sich den beiden in den Weg stellen.

Insgesamt ist der Handlungsverlauf eher ruhig, abgesehen von kleinen Spannungsmomenten und den rätselhaften Visionen. Erst zum Ende hin nehmen Tempo und Dramatik zu.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht verschiedener Charaktere, wobei die meisten Kapitel von Viorel und Aran handeln. Die weiteren Einblicke in die Gedanken und Absichten der Figuren sind aber eine gute Ergänzung.

Toll fand ich die facettenreiche Welt mit den unterschiedlichen Reichen mit ihren Eigenheiten und gegensätzlichen Landschaften. Auch die Idee der Schattenmagie fand ich sehr spannend. Zwar besitzen alle Menschen einen Schatten, doch nicht viele haben ausreichend Magie, diesen lebendig werden zu lassen. Doch die Schatten von Viorel und Aran können eine eigene Form annehmen, sie im Kampf schützen und unterstützen.

Da es sich um einen Auftaktband einer Dilogie handelt, bleibt am Ende das Schicksal der Figuren komplett offen.

Fazit

Ich habe bereits Bücher der Autorin gelesen, die ich sehr mochte. Dream of Fire and Storm konnte mich allerdings nicht richtig packen. Die Welt und die Magie sind interessant und die langsame Entwicklung der Liebesgeschichte (enemies sind sie aber nicht) hat mir gefallen. Die Handlung hat allerdings einige Längen und ich bin mit dem Schreibstil bis zuletzt nicht richtig warm geworden.

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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