[Lesepause=Hobbyzeit]

Hallo ihr Lieben,

heute ist es Zeit für unsere nächste Pause und dieses Mal soll es um kleine Leckereien gehen, die sich gut für die Weihnachtszeit eignen, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit super schmecken 😉 Nett in kleine Beutelchen verpackt, eigenen sie sich auch gut als kleine Geschenke.

Christmas Crunch

Wie der Name schon sagt, gehört es irgendwie zu Weihnachten, ABER nenn es einfach anders und schon passt es immer. 😉 Ich habe das bunte Durcheinander auch schon zum Teamtag im September, Feiern im Verein und anderes Anlässen gemacht und es ist bei den allermeisten gut angekommen.

Ideen für Zutaten

  • Salzbrezel (etwas zerkleinern, je nachdem, wie groß ihr die Stücke haben möchtet)
  • Schokolinsen
  • Cranberries
  • Reiswaffeln/Maiswaffeln (in Stücke brechen)
  • Cornflakes
  • Mandelsplitter
  • Erdnüsse (gesalzen oder normal)
  • Cashew (je nach Größe ggf auch etwas zerkleinern)
  • Kuvertüre/Schokolade je nach Geschmack für die Ummantellung
  • ggf. Backpapier (nein, wir backen nichts)

Ihr könnt das allerdings mischen, wie ihr mögt. Ich persönlich mag die Kombination von salzigen und süßen Zutaten und mixe es jedes Mal etwas anders zusammen, je nachdem, worauf man gerade mehr Lust hat oder was vielleicht auch da ist. Da ich persönlich weiße Schokolade sehr gern mag, nehme ich meistens die weiße Kuvertüre. Man kann aber auch Vollmilch- oder Zartbitter-Kuvertüre nehmen oder richtige Schokolade schmelzen.

Zubereitung

  • Zutaten, die sehr groß sind in etwas kleinere Stücke brechen – das erleichtert es später und es ist auch handlicher zum Rühren
  • alle Zutaten in eine große Schüssel geben
  • Schokolade/Kuvertüre schmelzen
  • geschmolzene Schokolade/Kuvertüre mit in die Schüssel geben und gut verrühren, damit alle Zutaten etwas abbekommen (ich mache es manchmal in 2-3 Etappen, je nachdem, wie viel ich habe)
  • Schüsselinhalt z.B. auch ein Backpapier oder eine Küchenmatte geben und verteilen- dabei darauf achten, dass keine riesigen Lücken entstehen, aber auch keine großen Berge
  • alles gut trocknen lassen 🙂

Ich persönlich mache gern noch so kleine Streifen aus Kuvertüre oben drauf, dann hat man einfach etwas mehr „Schokolade“, das muss man aber nicht machen. Die Zutaten halten auch so zusammen, wenn man genug Kuvertüre/Schokolade unter gemischt hat.

Zerkleinern

  • wenn alles getrocknet ist, kann man den Crunch in Stücke brechen, damit man es auch gut essen kann – ich persönlich fasse dafür gern unter das Backpapier und breche es dann, damit matscht man sich nicht so ein und die Krümel bleiben auf dem Backpapier
  • wie groß ihr die Stücke wählt, könnt ihr selbst entscheiden, wenn etwas zu groß ist, einfach noch mal brechen, manchmal brechen auch kleinere Stücke ab, Schokolade/Kuvertüre ist ja kein Alleskleber 😉
  • in einer gut verschlossenen Dose hält sich das Ganze eine Weile

Wenn man den Crunch in kleine Tütchen gibt, ist es auch eine schöne Kleinigkeit zum Verschenken.

 

Und auch Plätzchen gehören einfach zur Adventszeit dazu, oder?

Daher hier noch unsere Plätzchenlieblinge, die wir absolut jedes Jahr backen:

ein Rezept aus einer alten DDR-Kekspresse, nach dem schon unsere Oma Plätzchen gebacken hat

Diese Kekse werden mit einer Gebäckpresse gemacht, man könnte den Teig jedoch auch zu Rollen formen und dann einfach Scheiben abschneiden. Dann sehen sie zwar nicht so pfiffig aus, sind aber noch genauso lecker.

Zutaten:

– 300g Mehl
– 200g Butter oder Margarine
– 100g Puderzucker
– nach Belieben Vanillezucker und/oder Backaroma oder abgeriebene Zitronen-/ Orangenschale
– für den braunen Teig: 1 Esslöffel Backkakao + 1/2 Teelöffel Butter oder Margarine

Alle Zutaten außer Kakao verkneten, dann die Teigmasse teilen und zu einer Hälfte Kakao hinzugeben.
Zweifarbige Teigrollen formen, in die Presse geben und aufs gefette Backblech pressen.
Backzeit: Umluft 160°C, Ober-Unterhitze 180°C, 10-12 Minuten bis zur gewünschten Bräunung

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Tipp: Die alte DDR-Presse ist relativ stabil. Habt ihr eine Kunststoff-Presse ist der Teig eventuell zu fest. Dann einfach einen Schluck Milch hinzugeben, um ihn weicher zu machen. Oder ihr rührt den Teig direkt mit komplett geschmolzener Butter/ Margarine an (Handrührgerät), dann wird er recht matschig. Funktioniert in einer Kunststoffpresse aber prima.

Schoko-Mandelplätzchen

Zutaten:

– 250g Mehl
– 125g Zucker
– 1 Pck. Vanillezucker
– 100g gemahlene Mandeln
– 250g Butter (kalt, in Stücken)
– 3 Esslöffel Backkakao

zum Dekorieren: Kuvertüre/ Schokolade, Streusel, Schokoraspel

Alle Zutaten vermischen und zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Rollen formen, in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Dann könnt ihr später einfach Scheiben abschneiden.
Es ist auch möglich, den gekühlten Teig (dann keine Rollen formen) auszurollen und Kekse auszustechen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 160°C Umluft 10-12 Minuten backen.

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Kekse, die zur Weihnachtszeit einfach auch nicht fehlen dürfen, sind Kipferl. Auch dafür haben wir ein bewährtes Rezept, zu dem wir immer wieder gern greifen. Durch die Zugabe von etwas Zimt ergibt sich nochmal ein ganz anderes Geschmackserlebnis.

Vanille- oder Zimt-Kipferl

Zutaten:

– 250g Mehl
– 50g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
– 200g weiche Butter
– 100g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
(1/2 Teelöffel Zimt)
– Puderzucker + Vanillezucker (+Zimt) zum Wälzen

Alle Zutaten mischen, verkneten und zu kleinen Kipferl formen.
Bei 180-200°C ca. 8-10 Minuten backen.
Nach dem Backen in der Puderzucker-Vanillezucker-Zimt-Mischung wälzen.

 

Das schöne an allen drei Rezepten ist, dass sie ohne Ei auskommen, sodass man problemlos auch kleine Mengen produzieren kann. Einfach das Rezept halbieren oder dritteln und ihr habt ein Blech leckere Plätzchen, die zügig verdrückt sind (dann müsst ihr allerdings bald schon wieder neu backen).
Gern variieren wir auch mit verschiedenen gemahlenen Nusssorten oder geben unterschiedliche Backaromen hinzu, sodass leckere Schoko-Orangentaler oder Kakao-Haselnuss-Kipferl entstehen.

Habt ihr auch ein Rezept, dass ihr gern mit uns und unseren Leser:innen teilen möchtet, weil es auf keiner Weihnachtstafel fehlen darf? Hinterlasst uns doch gern einen Kommentar.

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