[Blogtour] Die Totenbändiger kurz & knapp Staffel 1 – Band 7

Hallo ihr Lieben,

heute sind wir schon bei Band sieben angekommen und ich hoffe, ihr hattet ganz viel Spaß mit den Einblicken in die ersten sechs Bänden, die es in den letzten Tagen gab. Wenn ihr einen der Tage verpasst habt, verlinke ich euch hier noch mal die Stationen:

22. Oktober Charaktervorstellung von Steffi bei Steffis BookSensations
23. Oktober
Band 1 „Unheilige Zeiten“ bei Andrea von Bücher – Seiten zu anderen Welten
24. Oktober Band 2 „Die Akademie“ bei Sarah von Cube Manga
25. Oktober Band 3 „Vollmondnächte“ bei Elena von Elenas ZeilenZauber
26. Oktober Band 4 „Feindschaften“ bei Stefanie von Steffis BookSensations
27. Oktober Band 5 „Hinterhalt“ bei Sarah von Cube Manga
28. Oktober Band 6 „Unheilige Nacht“ bei Andrea von Bücher – Seiten zu anderen Welten
29. Oktober Band 7 „Leichenfunde“ heute hier bei Bambinis Bücherzauber
30. Oktober Band 8 „Herrenhaus“ bei Stefanie von Steffis BookSensations
31. Oktober Veröffentlichung von Band 9 „Geminus Obscurus“

Ihr kennt die Reihe bisher nicht? Kein Problem, ich gebe euch erst einen ganz kleinen spoilerfreien, inhaltlichen Einblick in den siebten Band, der auch ein bisschen Bezug nimmt auf die Handlung so an sich, bevor ich dann weiter ins Detail gehe und ihr besser nicht weiterlesen solltet, wenn ihr euch nichts vorweg nehmen lassen möchtet.

Inhalt, die spoilerfreie Variante

Unaufhaltsam steuern wir auf das Finale der ersten Staffel zu und  es ist bereits so viel passiert: unzählige Geister wurden von den Totenbändigern gebändigt, neue Herausforderungen galt es zu meistern und Stolpersteine zu überwinden. Die Figuren kommen kaum noch zur Ruhe, dabei hätten sie selbst eigentlich auch genug Dinge zu verarbeiten, aufzuarbeiten und zu sortieren, sowohl gedanklich, als auch auf der emotionalen Eben. Die Spannung in der Reihe steigt, denn der Druck wächst an allen Seiten, Trümpfe werden gezogen, Gegner aus dem Weg geräumt, Gerüchte gestreut, Hass geschürt und immer mehr düstere Fakten kommen ans Licht.

Jedes Buch der Reihe ist wie ein düsteres Überraschungspaket. Man weiß nie, was man bekommt und worauf der Fokus am meisten gelegt wird. Im Vergleich zu den zahlreichen, gefährlichen Geisterbegegnungen der letzten Bände, ist es im siebten Teil eher ruhig, zumindest was diesen Part der Handlung angeht. Denn Stillstand gibt es auf keinen Fall. Die Vorbereitungen für das Vorankommen auf politischer Ebene laufen auf Hochtouren und auch die rätselhaften Vorkommnisse der letzten Zeit wollen aufgeklärt werden. Noch liegen längst nicht alle Karten auf dem Tisch, es bleibt also spannend.

Inhalt etwas detaillierter, mit Spoilern

Nach der Unheiligen Nacht versucht Blaine erneut bei seinem Vater Pluspunkte zu sammeln. In Blaines Augen ist Cam ein Weichei, weil er sich von seinen Mitschülern so leicht hat überwältigen lassen und ihnen auch sonst kaum etwas entgegensetzt. Mit dem Video, auf dem zu sehen ist, wie Cam gefesselt die Repeater bändig, erhofft er sich Zuspruch bei seinem Vater. Das ist allerdings nicht das, was er bekommt, denn Blaine unterschätzt die Stärke der Geister maßlos. Für Carlton ist das Video allerdings höchst interessant, zeigt es doch, wie begabt am ist und damit rückt er noch mehr in den Fokus des Fieslings. Zum Ende des Bandes eskaliert die Lage zwischen Vater und Sohn erneut, so dass Blaine beschließt, seine eigenen Wege zu gehen.
Emmet und Topher, zwei der Schüler, die Cam schikaniert haben, werden tot aufgefunden. Der erste Verdacht fällt dabei natürlich auf die Hunts. Alibis und mögliche Motive werden gewälzt und auch wenn den Hunts natürlich klar ist, dass es niemand aus ihren Reihen war, bleibt die Frage, wer es war und warum.
Cam ist verständlicherweise ziemlich fertig nach der Unheiligen Nacht und den Ereignissen der Tage davor. Aber auch für ihn gibt es jetzt mal einen kleinen Lichtblick, denn Jules erkennt (endlich) dass ihm doch viel mehr an Cam liegt, als er sich bisher eingestanden hat.
Auch die Stadtratssitzung ist Teil des siebten Bandes- während die Gilden sich für oder gegen die Aufnahme der Totenbändiger positionieren und einige auch noch unentschlossen sind, legen die Hunts Blaine rein und können ihm so zu einem geheimen Geister-Lager folgen, das sie dann mit der Polizei hochnehmen.

Lieblingsszenen

⇒hier beweist jemand wahre Größe

Eine meiner Lieblingsszenen ist in Kapitel 7. Dort macht Evan sich vor der gesamten Schule für die Totenbändiger stark und sagt mal allen richtig die Meinunng. Die Kräfte der Totenbändiger sind sicherlich für einige unheimlich und auch nicht für alle verständlich und zu erklären und nach dem Mord an Emmet und Topher sind alle beunruhigt. Seine Rede ist flammend und einfach genial, ich finde aber, schon allein dieses kurze Zitat daraus bringt es einfach auf den Punkt:

»Mir ist klar, dass nicht alle Totenbändiger so nett sind wie die Hunts. Mit Sicherheit werden einige ihre Fähigkeiten auch für illegale oder grausame Dinge einsetzen. Aber ganz ehrlich: Arschlöcher gibt es unter uns Normalos auch.«

 

emotionaler Moment, der ans Herz ging

Es gibt in der Reihe ja so einige Augenblicke, die wirklich bewegend und berührend sind, so auch in Band 7: in Kapitel 10 als Jules Cam hinterher geht und ihm dann gesteht, dass er das Kribbeln in sich auch spürt. Oh man das war so ein toller Moment!!! Cam hat alles Glück dieser Welt so verdient und die beiden sind unheimlich süß zusammen, auch wenn ich mir Evan und Cam auch gut zusammen hätte vorstellen können. 😉

 

⇒hier hat jemand eine Abreibung verdient

Blaine hat mal so einen richtigen Tritt in den Allerwertesten verdient. Er spielt sich auf, hält sich für besonders toll und zugegeben, manchmal denkt er ja sogar wirklich weiter als sein Vater. Aber er ist einfach ein größenwahnsinniger Idiot, der nach Aufmerksamkeit giert und wenn er davon nicht genug bekommt, sucht er sich selbst Möglichkeiten, sich zu beweisen. Wie die Hunts ihn in Kapitel 13 und 14 austricksen, hat mir daher ganz besonders gut gefallen. Blaine fühlt sich auf der sicheren Seite und ahnt nicht mal, dass Cam sich niemals darauf einlassen würde in eines der Trainingshäuser zu gehen, um seine Kräfte zu testen. Allerdings haben die Hunts sich damit auch keinen neuen Freund gemacht.

Meine Favoriten unter den Figuren der ersten Staffel

Lieblingsfiguren Protagonisten: Cam und Gabriel 

die beiden Brüder sind einfach großartig, jeder auf seine Weise und vor allem auch im Umgang miteinander
bei Cam habe ich sehr häufig das Bedürfnis ihn einfach mal in den Arm zu nehmen, er ist so verletzlich und hat so viel mitgemacht, aber er ist einfach auch mutig und stark und einzigartig und so eine wahnsinnig tolle Figur, dass das mit dem Ritzen rausgekommen ist, ist für ihn natürlich blöd, aber so wie Jules hier in Band sieben darauf reagiert, hätte es für ihn kaum „leichter“ sein können
Gabriel ist ein sehr vielseitiger Charakter, der für mich besonders auch durch die ereignisreiche Zeit, die vor den Büchern liegt, interessant ist, er ist temperamentvoll, hat aber auch seine smarten, weicheren Seiten, die zeigt er eben nur nicht jedem, seine Familie und gute Freunde stehen an erster Stelle und das merkt man immer

 

Lieblingsfiguren Nebenfiguren: Evan und Matt

wer die Reihe kennt, der wird wissen, wieso ich die beiden so mag 😉
Evan macht sich immer wieder für die Totenbändiger stark, er war von Anfang an tolerant und neugierig ihnen gegenüber, eine Mischung, die ich mag. Er möchte einfach wissen, was es mit ihren Fähigkeiten auf sich hat und er möchte sich selbst schützen können, für ihn sind Totenbändiger nichts wovor man Angst haben muss, sondern von denen man viel lernen kann. Dass er es so gut wegsteckt, dass Jules und Cam nun zusammen sind, rechne ich ihm auch hoch an
Matt… von ihm erhoffe ich mir noch mehr in der zweiten Staffel, schon das, was man bisher von ihm weiß, macht ihn einfach zu einem tollen Charakter. Er hat sich ordentlich was aufgebaut und hart dafür gearbeitet, wenn Freunde oder Familie in der Klemme stecken, ist er da und er weiß Gabe zu nehmen, das kann auch nicht jeder 😉

 

Lieblings-Ich-verfluche-dich-Figur: Blaine… dicht gefolgt von seinem Vater

Die beiden sind einfach so aaaaarrrghhhh, besonders Blaine, ich habe das ja oben schon mal erwähnt, deswegen habe ich mich über die kleine Abreibung so gefreut, noch gefährlicher und skrupelloser ist aber natürlich sein Vater, ich bin schon gespannt was wir von den beiden noch zu erwarten haben, ich vermute ja nichts Gutes…

 

mysteriöseste Figur: ER

Tja wer ist er? Im siebten Band kommt er nicht vor, aber in Band eins, zwei, vier, sechs und acht hat er kleine Auftritte… so richtig weiß ich nicht, wer er ist und sein könnte, auch wenn es unterschiedliche Möglichkeiten geben könnte. Auch hier bin ich sehr gespannt…

 

Blick hinter die Kulissen zu Band 7 von der Autorin Nadine Erdmann:

Band 7 war ein kleines Wagnis. Es war der vorletzte Band der Staffel und normalerweise würde man da das Tempo schon mal langsam anziehen, um damit dann eben das große Finale einzuläuten. Ich hab eher das Gegenteil gemacht. 😀 Ich hab Tempo rausgenommen und die Figuren nach Drama, Action und Gefühlschaos in Band 6 im siebten Band erst mal Zeit gegeben, um Wunden zu lecken, Emotionen zu sortieren und sich generell neu zu ordnen. Ich fand es einfach wichtig, sie – und auch euch Leser*innen – durchschnaufen zu lassen und einmal in Ruhe aufzuzeigen, wo wir überall stehen, was wir schon alles wissen, welche Baustellen noch anstehen – und dann eben gemeinsam mit den Figuren zu überlegen, wie man weiter vorgehen will. Da die Handlung der Totenbändiger mit den vielen unterschiedlichen Parteien ja ziemlich komplex ist, fand ich so ein „gemeinsames Sortieren“ einfach wichtig, damit man den Überblick behält und auch Dinge wie die anstehende Entscheidung über den Sitz der Totenbändiger im Stadtrat, die in der ersten Staffel noch eher nebensächlich sind, nicht aus den Augen verliert. Außerdem brauchten ein paar der Figuren Platz, um ihre Gefühle zu klären. ;o)
Band 7 war daher ein eher ruhiger Band, in dem es mehr um die Entwicklung der Figuren und den Stand der Dinge an allen Fronten ging, nicht so sehr darum, den Plot voranzupeitschen. Obwohl natürlich trotzdem ein paar Weichen für das Staffelfinale gestellt werden. Ich sag nur Blaine. :o) Und ja, es hat schrecklich viel Spaß gemacht, ihn auszutricksen – auch wenn ich ja schon wusste, dass seine Rache dafür fürchterlich sein wird …

 

Ich hoffe euch hat der kleine Einblick gefallen und noch mal ein paar Erinnerungen zurückgebracht. 🙂 Jetzt ist es ja auch gar nicht mehr lange hin, bis endlich Band neun erscheint 😉

Hier verlinke ich euch noch mal alle meine Rezensionen zu den bisher erschienenen Bänden:

2 Gedanken zu „[Blogtour] Die Totenbändiger kurz & knapp Staffel 1 – Band 7“

    1. Es gibt auch einfach so viele tolle Charaktere in der Reihe und jeder ist auf seine eigene Weise besonders und wichtig für den Verlauf der Geschichte 🙂

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