[Lesepause = Hobbyzeit] Spiele-Mix fürs Familienwochenende

Hallo ihr Lieben,

einmal im Jahr versuchen wir, uns irgendwo in Deutschland als Familie zu treffen – im Gepäck sind immer einige Spiele. Wir zeigen euch heute unsere Favoriten, die immer wieder mitdürfen (6 Erwachsene – darunter 4 Vielspieler, 1 Gelegenheitsspieler, 1 Spielemuffel), wobei unsere Regale noch sehr viel mehr Auswahl bieten. Aber ein bisschen anderes Gepäck muss ja auch noch ins Auto. 😀

Noch mal

Ein Spiel, das so heißt, weil man es gleich „Noch mal“ spielen möchte, wenn man fertig ist 😉 So steht es zumindest in der Anleitung. Und wir spielen es häufiger auch wirklich direkt noch eine zweite oder dritte Runde.
Das Spielprinzip ganz kurz erklärt:
Auch wenn jeder Spieler zu Beginn das gleiche Spielfeld bekommt, füllt sich doch jedes im Verlauf etwas unterschiedlich. Aus den 6 Würfeln – 3 Farbwürfel und 3 Zahlenwürfel – darf sich derjenige, der gewürfelt hat, jeweils einen Farb- und Zahlenwürfel aussuchen, um auf dem Spielfeld entsprechend Kreuze zu setzen. Die restlichen Spieler wählen aus den verbliebenen Würfeln. Dabei muss man darauf achten, dass die Felder, die man abkreuzen möchte, an diejenigen angrenzen, die schon markiert sind. Die Zahl, die man wählt, muss genau die Anzahl sein, die dann auch angekreuzt wird. Mit den Joker-Würfeln darf man sich eine beliebige Farbe oder Zahl aussuchen, um eine optimale Kombination für das eigene Feld zu wählen. Das geht jedoch nur, wenn man die Joker gewürfelt hat und wenn man noch „!“ übrig hat, die nach Gebrauch weggestrichen werden.
Wenn man eine Farbe oder eine Reihe voll hat, gibt es noch zusätzliche Punkte. Wer zuerst zwei Farben vollständig weggekreuzt hat, beendet das Spiel. Werden die erreichten Punkte gezählt.

Allegra grande

Kennt ihr Skyjo? Dieses Allegra Grande ist ähnlich, aber etwas komplexer.

Bei diesem Kartenspiel geht es darum, am Ende möglichst wenige Punkte  ausliegen zu haben. Jeder Spieler bekommt 16 Karten, die er verdeckt in 4 Reihen á 4 Karten vor sich ablegt (wenn man zu zweit spielt, kann man auch mit 20 Karten spielen). Zu Beginn dreht man zwei Karten bereits um, den Rest der Karten dreht man erst im Verlauf des Spiels bzw. tauscht sie aus.

Solange man mehr als zwei verdeckte Karten hat, zieht man pro Spielrunde zwei neue Karten – entweder vom Nachziehstapel oder vom Ablagestapel. Hat man nur noch eine verdeckte Karte, darf man auch nur noch eine Karte ziehen. Dann muss man sich entscheiden, ob man die Karten in seinem Spielfeld einbaut oder ob man sie abwirft und im Gegenzug eine bisher verdecke aufdeckt. Erreicht man drei (oder 4) gleiche Karten nebeneinander oder untereinander, räumt man diese aus seinem Spielfeld. Dadurch und durch das Austauschen hoher Zahlenwerte durch niedrigere kann man Stück für Stück seine Punkte reduzieren. Um gleiche Zahlen nebeneinander zu erreichen, gibt es auch die Möglichkeit, Karten zu tauschen, statt neue zu ziehen.
Dreht der erste Spieler seine letzte verdeckte Karte um, dürfen alle anderen Spieler noch einen Spielzug machen, bevor die ausliegenden Punkte zusammengezählt werden.

Zug um Zug Europa

Ein Spiel, dass bei uns immer wieder gern auf den Tisch kommt, ist Zug um Zug Europa. Bis zu 5 Spieler können gemeinsam durch den Kontinent reisen. Mithilfe von gezogenen Farbkarten darf man seine Wagons auf dem Spielfeld platzieren, um damit zufällig erhaltene Streckenaufträge (z.B. London – Wien, 10 Punkte)  zu erfüllen. Die Schwierigkeit: Für die Streckenabschnitte benötigt man die richtigen Farbkarten und man muss schnell genug sein – denn viele Strecken können nur von einem Spieler besetzt werden. War also jemand anderes schneller, muss ein Umweg gefahren werden. Doch die verfügbaren Wagons sind begrenzt. Punkte gibt es für die eingesetzten Wagons und für die erfüllten Streckenaufträge.

Just One

Ein Spiel, dass jede:r schnell versteht und mitspielen kann und damit in jeder denkbaren Personenkonstellation gut funktioniert.
Eine Person zieht eine Karte, ohne diese anzuschauen. Darauf stehen 5 Begriffe. Die Person nennt eine Zahl und zeigt den Mitspieler:innen die Karte. Diese müssen nun zu dem entsprechenden Begriff ein Wort aufschreiben (dafür gibt es ein paar Regeln, aber das würde hier zu weit führen). Die Spieler vergleichen ihre Begriffe – gleiche Wörter (auch bei gleichen Wortstämmen), werden aus dem Spiel genommen. Mit den restlichen Begriffen muss Spieler 1 nun seinen eigenen Begriff erraten.
Es geht reihum. Da es sich um ein kooperatives Spiel handelt, versuchen alle, möglichst gute Hinweise zu geben, die idealerweise kein anderer Spieler aufschreibt, und dem Ratenden helfen. Eine Spielrunde besteht aus 13 Karten – dann wird gezählt, wie viele Begriffe man gemeinsam gemeistert hat.

Mölkky

Ein witziges Spiel für Draußen – benötigt etwas Platz.
(Wie ihr auf der Schachtel seht, findet man es unter verschiedenen Namen)

12 Holzkegel mit den Punktwerten von 1 bis 12 werden gemäß der Startaufstellung bereitgestellt. Dann wird mit einem Wurfholz – dem Mölkky – geworfen. Wirft man nur einen Holzkegel um, gibt es die aufgedruckte Punktzahl. Wirft man mehrere Kegel um, gibt es nur die Anzahl gefallener Kegel (Beispiel: fällt nur die 9, gibt es 9 Punkte. Fallen die 2,7 und 11 gibt es 3 Punkte, weil 3 Kegel). Ziel ist es, als erstes 50 Punkte zu erreichen.
Es wird abwechselnd geworfen – der Clou ist, dass die Kegel immer genau dort wieder aufgestellt werden, wo sie liegenblieben. Durch den Aufprall springen sie allerdings gern weg, dadurch zieht sich das Spielfeld auseinander und es ist mal leicht, mal schwerer, bestimmte Zahlen zu erreichen.

 

Welches sind eure Lieblingsspiele?

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