[Kurzmeinung Buchverfilmung] Woodwalkers 1 von Katja Brandis

Woodwalkers – Carags Verwandlung – Film

Ich habe die Woodwalkers Reihe vor einiger Zeit als Hörbücher gehört und erinnere mich jetzt nicht mehr detailliert an jedes Element der Geschichte, aber grobe Abläufe hat man schon noch im Kopf bzw. kommen die Erinnerungen dann wieder, wenn man durch den Film in die Geschichte eintaucht. Die Buchreihe hat ja eigentlich 5 Bänd, wie ich gelesen habe, werden es nur drei Filme, in denen die Handlung zusammengefasst wird – klar, dass dabei dann nicht alles enthalten sein kann. Da es Film zwei und drei noch nicht gibt, weiß ich natürlich nicht, was da noch so aufgegriffen wird.

Ich verlinke hier mal meine Rezension zum ersten Hörbuch, falls jemand lesen möchte, worum es so generell geht, ich verzichte hier darauf, den Inhalt zusammenzufassen.

Meinung zum ersten Film:
An sich fand ich den Film schön gemacht. Die Wandlung in die Tiergestalten war toll eingebunden und die Charaktere zeigen auch in ihrer menschlichen Gestalt einige der typischen Wesenszüge. Allgemein fand ich, dass die Schauspieler das gut rübergebracht haben und man sich schnell mit ihren Rollen vertraut machen konnte.
Etwas schade fand ich, dass besonders der Schulalltag sehr zusammengerafft war. Das hatte ich aus den Büchern anders im Kopf und ich hätte es schön gefunden, wenn man auch in den Filmen wenigstens ein paar mehr Ausschnitte dazu zeigt. Weil es aus meiner Sicht auch hilfreich ist, zu verstehen, was sie alles in der Schule lernen, wie sie versuchen, einen noch besseren Zugang zu ihren Tierwesen zu bekommen und wie manch einer eben auch mit den Tücken der Wandlung kämpft. Auch die kleinen „Machtkämpfe“, die es unter den Schülern gibt, wurden in den Büchern noch mal etwas intensiver aufgearbeitet und man hat zu manchen Charakteren ein besseres Bild bekommen, als es im ersten Film jetzt der Fall war. Für meinen Geschmack fehlte hier ein bisschen was von den Entwicklungen, auch wenn mir klar ist, dass im Film eben für manches nicht so viel Platz ist.

Die Konzentration liegt hier mehr auf den Machenschaften der „Bösewichte“ und wie Protagonist Carag darin verwickelt wird, wie er versucht, sich selbst ein Bild davon zu machen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dadurch ist die Dynamik im Film auf jeden Fall mitnehmend und es gibt immer wieder Spannungsmomente. Manche Aspekte rund um die Hintergrundgeschichten und die spezielle Ausbildung in der Schule bleiben aber auf der Strecke. Wenn man die Bücher nicht kennt, dann stört das allerdings vielleicht gar nicht so sehr. Auch wenn manche Handlungselemente dann eben vielleicht doch etwas schnell gehen oder aus dem „Nichts“ kommen, weil die Entwicklung dazu sehr gerafft wird. Da der Fokus jedoch nicht so sehr auf diesen Aspekten liegt, kann es gut sein, dass einem das nicht so auffällt oder es vielleicht auch einfach nicht stört und man es hinnimmt. Wenn ich die Hörbücher nicht kennen würde, dann hätte ich dazu ja die anderen Entwicklungsstufen auch nicht im Kopf gehabt.

Insgesamt fand ich den Film aber schon gut gemacht, bin gespannt auf die nächsten Teile und werde sie bestimmt schauen. Mal sehen, wie dann mein Fazit am Ende der Film-Trilogie ist.

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